Aufgabe 22
- Erweitern Sie den Triebstrang 5 um folgendes
Reifen-Modell (nach [1]):
- Die Umfangsgeschwindigkeit vr des
Reifens und die Geschwindigkeit v des Fahrzeugs werden unterschieden.
Der Schlupf κ in Prozent wird dann bestimmt aus
- wobei der Nenner nach unten begrenzt wird, um
numerische Instabilitäten bei sehr niedrigen
Fahrzeuggeschwindigkeiten bzw. beim Anfahren zu vermeiden.
- Aus dem Schlupf und dem Reibungsbeiwert
μF erhält man die statische Reifenkraft Fs
nach der Formel von Pacejka
- Die tatsächliche Radkraft F baut sich durch die
Radverformung etwas verzögert auf. Dieses Verhalten bildet man nach,
indem man F aus Fs mit Hilfe folgender
Differentialgleichung ermittelt
- Berücksichtigen Sie außerdem das Trägheitsmoment
des Rades.
- Betrachten Sie Schlupf und Geschwindigkeit bei
Anfahrvorgängen im 1. und 3. Gang.