![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
Wiedergabe der Filme:
Hilfen zum Kompilieren von Xanim
Die folgenden Erläuterungen enthalten Verweise auf Daten außerhalb von DeskTop Physik, auf die Sie nur dann zugreifen können, wenn Sie einen Internet-Zugang haben. Sollte eine der angegebenen Adressen nicht mehr gültig sein, können Sie auf der Homepage des Verlages Harri Deutsch Verweise mit aktualisierten Adressen finden (voraussichtlich ab Oktober 1998).
Den Quellcode des Programmes Xanim finden Sie auf der Homepage von Xanim als komprimiertes Tar-Archiv (xanim27064.tar.Z - zu dekomprimieren mit uncompress, bzw. xanim27064.tar.gz - zu dekomprimieren mit gunzip). Speichern Sie eines dieser Archive auf Ihrer Festplatte, dekomprimieren Sie es (mit uncompress bzw. gunzip) und packen sie es aus (mit tar -xvf xanim27064.tar).
Dadurch wird auf Ihrer Festplatte das Verzeichnis xanim27064 angelegt.Als nächstes müssen Sie auf der Internetseite zu Radius Cinepak das zu Ihrem System passende Bibliotheksmodul auswählen: allgemein xa2.0_cvid_XXXX_0.Z, für Linux zum Beispiel also xa2.0_cvid_linuxELF_0.Z, und auf Ihrer Festplatte in dem beim Auspacken des Tar-Archives neu erzeugten Verzeichnis abspeichern. Die Datei ist gepackt abgelegt und muß mit uncompress dekomprimiert werden. Sie können Sie abspeichern, indem Sie den Verweis mit der rechten Maustaste anklicken und die Option "Save Link as" auswählen.
Nun können Sie mit den Vorbereitungen für das Kompilieren beginnen. Was genau zu tun ist, sollten Sie auf jeden Fall auch in der Readme-Datei zu Cinepak (als Datei cinepak.readme im Verzeichnis xanim27064 vorhanden) im einzelnen nachlesen:
"XCOMM XA_CVID_DEF = -DXA_CINEPAK"
In der Datei Imakefile müssen Sie das Cinepak-Bibliotheksmodul einbinden, indem Sie in Section III in der Zeiledas auskommentierende "XCOMM" löschen und die kurz darauf folgende Zeile "XA_CVID_LIB =" um den Namen des Bibliotheksmoduls ergänzen, das eingebunden werden soll. Für Linux tragen Sie also ein
"XA_CVID_LIB = xa2.0_cvid_linuxELF.o"In Section VI können Sie die Tonunterstützung von Xanim konfigurieren, indem Sie bei den zu Ihrem System passenden Vorgaben (z.B. in den auf "XCOMM -- Linux PC's with NEWER Rev sound drivers (Rev 2.5 and up) ----" folgenden Zeilen) das auskommentierende "XCOMM" löschen.
Als nächstes erzeugen Sie durch den Befehl
"xmkmf"
aus der Datei Imakefile die Datei Makefile. Wenn dabei keine Fehler aufgetreten sind, geben Sie ein:
"touch xanim.h".
Anschließend können Sie mit dem Befehl
"make xanim"
die Übersetzung des Quellcodes veranlassen - xanim wird kompiliert!Wenn alles gutgegangen ist, finden Sie jetzt im Verzeichnis xanim27064 die ausführbare Datei xanim. Sofern Sie Root-Rechte haben, können Sie sie in das Verzeichnis /usr/local/bin kopieren, so daß sie allen Nutzern des Systems zur Verfügung steht. Falls Sie keine Root-Rechte haben, existiert in Ihrem Heimatverzeichnis möglicherweise das Unterverzeichnis bin. Dann sollten Sie die ausführbate Datei xanim dorthin kopieren.
Wenn Sie bereits bei dem Versuch, mit Hilfe von xmkmf aus der Datei Imakefile die Datei Makefile zu erzeugen, Fehlermeldungen erhalten wie
"Xos.h not found, Imake.tmpl not found "
so kann dies daran liegen, daß in Ihrem System die Include-Dateien, statischen Libraries und Imake-Templates des X11-Systems nicht installiert sind. Diese Dateien sind für das Übersetzen von X11-Programmen wie xanim zwingend erforderlich. Sofern Sie ein Linux-System verwenden, können Sie diese Daten nachträglich installieren. In einer lauffähigen Installation müssen sie nicht unbedingt vorhanden sein! Wenn Sie die SuSE-Distribution verwenden, müssen Sie das Paket xdevel aus dem Grundpaket zum X-Window-System installieren.Sofern immer noch Probleme auftauchen, obwohl Sie alle Hinweise aus cinepak.readme zum Editieren von Imakefile befolgt haben und alle Quelldateien zum Kompilieren von Programmen im X11-System vorhanden sind, sollten Sie jemanden um Rat fragen, der sich mit dem von Ihnen verwendeten System genauer auskennt.
![]()