Einfache Schraubenfedern genügen für nicht zu große Auslenkungen in guter
Näherung dem Hookeschen Kraftgesetz
d.h. die rücktreibende Kraft ist zur Auslenkung proportional. Lenkt man ein
solches Federpendel aus, ergibt sich eine harmonische Schwingung, d.h. es
bewegt sich nach einem einfachen Kosinus-Gesetz. Es wird beschrieben durch die
drei Parameter Amplitude, Kreisfrequenz und Phase:
Die Geschwindigkeit als zeitliche Ableitung der Bewegung ist dann durch einen
entsprechenden Sinus gegeben.
Beobachten Sie im Applet, wie sich Nulldurchgänge und Maxima oder Minima von
Auslenkung und Geschwindigkeit abwechseln: Bei maximaler Auslenkung ist die
Geschwindigkeit 0 und umgekehrt.
Die Frequenz der Schwingung hängt nur vom Verhältnis c/m aus Federkonstante
und Masse ab. Messen Sie die Schwingungsdauer für verschiedene Werte von c/m,
etwa indem Sie die Abstände von Schwingungsmaxima bestimmen, und vergleichen
Sie Ihre Ergebnisse mit dem theoretischen Resultat:
Ändern Sie die Anfangswerte für die Auslenkung bzw. die Geschwindigkeit und
beobachten Sie die sich ergebenden Schwingungsformen. Bestätigen Sie so die
allgemeine Formel:
Können Sie dieses Ergebnis in die Form bringen:
(Hinweis: vgl. Abschnitt ``Überlagerung von Schwingungen gleicher Frequenz'')