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Nun stellen Sie für die Ursprungssubstanz eine deutlich größere Halbwertszeit ein als für die Folgeprodukte. Nach einiger Zeit sind die Teilchenzahlen der Zerfallsprodukte nahezu konstant (radioaktives Gleichgewicht). Stellen Sie verschiedene Halbwertszeiten der Folgeprodukte ein und beobachten Sie, wie sich die Gleichgewichts-Konzentrationen ändern. Da sich die Größenordnungen der Konzentrationen sehr unterscheiden, empfiehlt sich eine logarithmische Darstellung.
Als Beispiel für eine wichtige natürliche Zerfallskette betrachten wir nun den Zerfall von Uran-238. Wenn man alle Zwischenschritte weglässt, die eine Halbwertszeit unter einem Jahr haben, ergibt sich folgende vereinfachte Zerfallsreihe:
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